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Kontakt:
Kunke GmbH
Hauptstrasse 14
26215 Wiefelstede
Tel.: 04402-960643
Fax: 04402-960642
email: info@Kunke.eu

Geschäftsführer:
Andreas Kunke

Öffnungszeiten:

Mo. - Fr.: 9:00 - 12:00 Uhr

und 15:00 - 18:00 Uhr

Sa.: geschlossen

Stammbaum - Uhrmachertradition


Kunke GmbH

Goldschmiede und Uhrmacherhandwerk

Uhrmachertradition seit 1853

Seit 1998 in Wiefelstede



Andreas und Thomas Kunke entstammen einer alten Uhrmacherfamilie, die seit 1853 dem Beruf fast immer treu geblieben ist. Nachweislich sind es seit dem U(h)r-Vater Johann Gotthilf Hahn 26 gelernte Uhrmacher.
Der Lebensweg der Uhrmacher-Familie begann mit Johann Gotthilf Hahn, geboren am 31.10.1827 in Härtensdorf. Er war der einzige Sohn von dem Gartenbesitzer Gotthilf Johann Hahn Senior und seiner Frau Johanna Josephina Christina Stölzel aus Ortmannsdorf. Er heiratete am 23.07.1850 in Vielau Johanna Sophie Theresia Engelhardt, Tochter des Webers Johann Friedrich Engelhardt aus Niederhasslau.

Seit 1853 taucht in Dokumenten der Beruf Uhrmacher und Uhrenhändler auf. Vorher soll Johann Gotthilf Hahn aber schon Kontakt zur „königlich sächsischen konzessionierte Wanduhrenfabrik zu Carlsfeld als Wandergeselle gehabt haben.

In Johann Gotthilf Hahn’s privatem Rechenbuch steht seit 1855 auch der Vertrieb von Uhren, Silber und Ringen sowie die Verarbeitung von Uhrenersatzteilen im weiteren Umkreis von Härtendorf.

Im Jahre 1862/1863 zog er mit seiner Familie nach Gesau. Die wirtschaftliche Lage zwang Johann Gotthilf Hahn 1868 nach Glauchau in die Chemnitzer Straße 31. Glauchau war zu damaliger Zeit eine Mittelstadt mit ca. 20.000 Einwohnern.

Am 22.11.1875 erwarb Johann Gotthilf Hahn das Haus in der Zwickauer Straße 45, laut Kaufvertrag für 8400,- Mark.

Johann Gotthilf Hahn führte eine noch heute existierende Korrespondenz von 1874/1875 nach Sachsen, in den Schwarzwald und in die Schweiz. Nach diesen Unterlagen bestand schon zu dieser Zeit ein eigener Uhrenbau mit der Punzierung eines Hahnes.

Johann Gotthilf und Johanna Sophie Theresia Hahn hatten 4 Töchter und 4 Söhne die alle das Handwerk des Uhrmachers bei ihrem Vater erlernten. Zu seinen Söhnen sind uns die Namen Franz Robert Hahn (1854-1921), Ernst Magnus Hahn (1858-?), Ernst Theodor Hahn (1868-?) und Max Anton Hahn (1861-1940) bekannt.

Der älteste Sohn Franz Robert Hahn führte das väterliche Geschäft weiter. Der jüngste Sohn Max Anton Hahn gründete 1884 die Zwickauer Turmuhrenfabrik Max Hahn. Dessen Sohn Johannes Hahn (1894-1953) führte den Turmuhrenbau fort. Die dritte Generation wurde von Edgar Hahn (1928) weitergeführt. Seine Tochter Evelyn Hahn (1955) gab der Zwickauer Turmuhrenfabrik den noch jetzigen Namen Uhren-Walter Turmuhren und Anlagen Zwickau.

Die Söhne von Franz Robert Hahn, Richard Arthur Hahn (1875-1933), Karl Hugo Hahn (1881-1949), Max Gregor Hahn (1890-1977 und Albert Johannes Hahn (1897-1958) erlernten ebenfalls das Uhrmacherhandwerk.

Richard Arthur Hahn zog es 1902 nach Aue und eröffnete ein Uhren- und Schmuckfachgeschäft. Als sein Vater Franz Robert 1923 starb trat er sein Erbe in Glauchau an und führte das Geschäft weiter. 10 Jahre später übernahmen das Geschäft seine Tochter und dessen Mann Walter Cramer (1901-1947) das Juweliergeschäft. Dessen Sohn Klaus Cramer (1939) übergab in der nächsten Generation das Geschäft an seinen Sohn Torsten Cramer (1965) weiter. Das Geschäft ist heute noch geöffnet.

Als Richard Arthur Hahn in sein väterliches Geschäft zurück kam, hatte sein Bruder Albert Johannes Hahn, der Urgroßvater von Andreas und Thomas Kunke, 1923 das Geschäft in Aue übernommen. Es wurde zu Zeiten der deutschen Völkertrennung von seinem Sohn Werner Hahn (15.11.1923-17.02.2002) und seiner Frau Marianne weitergeführt. Im Familiengeschäft mussten auch die Geschwister von Uhrmachermeister Werner Hahn, Ilse Kunke (27.12.1920-2007), Renate Biber (07.04.1935-17.03.2001) und Rudolf Hahn Uhrmacher i.R. (03.11.1930) schon früh mitarbeiten. Der älteste Sohn Uhrmachermeister Andreas Hahn (06.01.1953) führt das Geschäft weiter. Sein Bruder Uhrmacher Johannes Hahn (12.05.1959) arbeitet mit in der Werkstatt. Eva Hahn (20.03.1982), Tochter von Andreas und Maria Hahn, ist gelernte Uhrmacherin und ist Angestellte bei der Traditionsfirma „Nomos-Glashütte“ in Sachsen. Sie absolvierte ihre Ausbildung bei Glashütte Original und führte ein mehrwöchiges Praktikum bei Andreas und Thomas Kunke durch.

Ilse Kunke, geb. Hahn musste schon früh als jugendliche im elterlichen Geschäft im Verkauf arbeiten und ist somit den Beruf nicht sehr fern geblieben. Sie heiratete den Diplom-Ingenieur Arthur Hahn. Als der Mauerbau bekannt wurde, flohen beide mit ihren Kinder Helgard Groß und Ulrich Gotthard Kunke (18.06.1943-02.05.2005), den Vater von Andreas und Thomas Kunke in die alten Bundesländer. Ulrich Kunke wollte schon als Kind in die Uhrmachertradition einsteigen, musste aber in die Fußstapfen seines Vaters treten und Maschinenbauingenieur studieren. Am 29.10.1966 heiratete er die in Oldenburg lebende Brigitte Haye (31.10.1942-11.10.2005), Tocher von Ina Dannemann, verwitwete Haye geborene Wenke und Hermann Haye. Im November 1983 zog es Ulrich und Brigitte Kunke mit ihren Kindern Andreas und Thomas nach Wiefelstede.

Thomas Kunke wurde am 14.05.1967 in Oldenburg geboren. Schon als Jugendlicher war es sein größter Wunsch Uhrmacher zu werden. Als er sein Praktikum bei Gerd Hochmann in Oldenburg durchführte, konnte ihn niemand mehr von seinem Berufswunsch abbringen. Er erlernte das Uhrmacherhandwerk 1985-1988 mit Auszeichnung bei der Firma Heike Kummer (Traditionsgeschäft Arthur Kummer) in der Mottenstraße in Oldenburg, welches sie mit ihrer Schwester Jutta weiterführte).

Nach der Ausbildung wurde Thomas bei Juwelier Saathoff, Inh. Klaus Kaiser, jetzt Juwelier Eilers in Bad Zwischenahn als Uhrmachergeselle angestellt. Dort führte er alle anfallenden Arbeiten an Uhren und Schmuck durch. Nach seiner Meisterschule in Hildesheim, mit erfolgreichem Abschluss am 26.01.1993, arbeitete Thomas Kunke bei der Firma Uhren Schmidt, Inh. Thilo Schmidt, in Westerstede. Dort leitete er bis 1998 die komplette Werkstatt. Am 31.05.2002 erlangte er den Meistertitel im Goldschmiedehandwerk in Hannover.

Andreas Kunke wurde am 28.07.1972 in Oldenburg geboren. Auch sein Berufswunsch stand in der Schulzeit in Wiefelstede fest. Nach alter Tradition musste es der Beruf des Uhrmachers sein. Am 01.08.1990 begann er seine Lehre wie sein Bruder bei Uhren Kummer in Oldenburg. Im Oktober 1993 schloss Andreas die Gesellenprüfung ab.

Danach arbeitete er kurz als Uhrmachergeselle bei der Firma Juwelier Meyer in Oldenburg. Seine Arbeit dort war im Schwerpunkt der Verkauf und Beratung von Uhren und Uhrenbändern, sowie die Reparaturannahme. Die Vorstellung nur geringe Zeit und nur für Kleinstreparaturen am Werktisch zu sitzen waren ihm undenkbar, und nach kurzer Überlegung entschloss er sich umzuorientieren. Eine eintägige Probearbeit bei der Firma HK-GmbH Grönjes reichte, um sich bei seinem neuen Arbeitgeber zu profilieren. Dort arbeitete er bis zu seiner Meisterschule als Uhrmacher und optimierte die Arbeitsabläufe der Werkstatt. Die Meisterprüfung wurde am 01.08.1997 in Hildesheim bestanden. Als junger Uhrmachermeister bekam er Arbeitsangebote von hochwertigen Uhrenmarken wie Rolex in Köln, Audemars Piguet Schweiz und IWC Schaffhausen Schweiz. Er entschied sich, wegen Krankheit seiner Eltern in Wiefelstede zu bleiben. Die beruflichen Aussichten in Wiefelstede und der Wunsch auf eigenen beruflichen Beinen zu stehen, ermöglichten ihm den Schritt in die Selbstständigkeit. Am 04.05.2005 legte er die Prüfung des Betriebswirtes HWK in Oldenburg ab.

Am 01.04.1998 wurde die Firma A&T Service Team, Am Esch 31 in 26215 Wiefelstede, (in der alten Bäckerei von Gisela und Ingo Zimmermann) gegründet.

Das Unternehmensziel war es, den kompletten Reparaturservice für Juweliere, Uhrmacher und Goldschmiede durchzuführen. Das entscheidende dabei war die hohe Präzision, schnelle Reparaturzeiten und individuelles durchführen aller Arbeiten. Das Motto lautete: „Geht nicht, gibt es nicht. Unmögliches wird möglich gemacht“.

Die Geschäftsidee und die Umsetzung gingen auf und somit musste am 01.08.1998 schon die erste Goldschmiedin eingestellt werden.

Am 01.05.2004 erfolgte der Umzug in die Hauptstraße 14 in Wiefelstede. Die neuen Räumlichkeiten eröffneten neue Möglichkeiten für das Verkaufsgeschäft. Dort werden Schmuckstücke repariert, umgearbeitet oder individuell angefertigt. Ebenso wurde der Verkauf an ausgesuchten Schmuckstücken und Uhrenmarken ausgeweitet. 2007 wurde die Traditionsfirma Junghans mit dem neuen Sortiment von mechanischen Uhren aufgenommen. 2007 wurde die Wiefelsteder Kirchenjubiläumsuhr entwickelt und zu 100 Stück limitiert produziert.

Im September 2011 wurde die Firmierung von A&T Service Team GmbH in Kunke GmbH geändert um der familiären Tradition gerecht zu werden.

 

Kunke GmbH
Goldschmiede- und Uhrmacherhandwerk
Uhrmachertradition seit 1853

 

Gründerhaus-Hahn

Johann Hahn mit Sohn

Marianne Hahn

Descendants of Johann Gotthilf Hahn